Natur

Das Siebengebirge ist eines der ältesten Naturschutzgebiete in Deutschland. 1958 erhielt es den Status als Naturpark, 1971 wurde es mit dem Europa diplom ausgezeichnet. Dabei hat es eine wechselvolle, ja dramatische Geschichte hinter sich. Auf alten Bildern können Sie die Wunden sehen, die der Steinbruch geschlagen hatte.

Dass es heute ein so wundervoller Ort ist, verdanken wir der engagierten Arbeit des Verschönerungsvereins für das Siebengebirge (VVS). Heute bietet das Siebengebirge eine abwechslungsreiche Landschaft und eine artenreiche Flora und Fauna; viele gefährdete Tiere und Pflanzen sind hier zuhause. Neben den Drachenfels-Eseln zählt der Feuersalamander zu den Wahrzeichen des Siebengebirges. Am Rhein sehen Sie Lachmöven, und wenn man ganz viel Glück hat, hört man im Wald mal eine Nachtigall oder sieht einen Eisvogel. Die Ofenkaulen sind heute ein Winterquartier für Fledermäuse.

Wäre das Siebengebirge unberührte Natur, so wäre es wohl überwiegend Buchenwald. Noch immer beherrschen die Buchen, genauer gesagt die Rotbuchen, das Bild. Kloster Heisterbach ist sogar nach ihnen benannt. Heute hat die Forstwirtschaft Mischwälder geschaffen: Buchenmischwälder, Bergwälder mit Ahorn, Lärchen, Fichten, Tannen und Kiefern, Stiel- eichen- und Hainbuchenwälder, und natürlich Sommer- und Winterlinden.

Heute sind die meisten Gebiete entlang des Rheins Kulturlandschaften, also von Menschen gestaltete Ortschaften mit Promenaden, Ufer- parks, Feldern und Wiesen. Es gibt nur noch wenige Reste des ur-sprünglichen Auenwaldes, so auf der Rheininsel Nonnenwerth oder bei der Mündung der Ahr und der Sieg in den Rhein. Nahe am Wasser wachsen Erlen, Eschen und Weiden.

Das alles sollten Sie selbst entdecken, diese Seiten sind nur eine Einladung! Und wenn Sie oben im Siebengebirge wandern gehen, bitte besuchen Sie das Naturparkhaus des VVS! Zur Sie finden es im alten Forsthaus des VVS an Margarethenhöhe, Löwenburger Straße.